Das Internet hat sich zu einem Wissensdschungel entwickelt, in dem es unendlich viele Angebote zu verschiedenen Themen gibt. Gerade beim Thema Ernährung und Sport ist die Vielzahl von Empfehlungen, von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten kaum noch zu unterscheiden. Mit einem zwinkernden Auge und viel Genuss finden Sie auf meinem Blog Rezepte, Ideen und Diskussionspunkte zu einem Thema, dass meiner Meinung nach viele zu Ernst und doch zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Hier geht es primär um leckere Rezepte, regionale Produkte und einigen Tipps zum ausprobieren und nachmachen. 


Detox als Marketinggag: Schlacke gibt es nicht!

Basen, Fasten, Entgiften und Detox: kaum ein Tag vergeht, in dem nicht neue Wunderdiäten oder -mittel angepriesen werden, mit deren Hilfe Sie Ihren Körper zu neuer Leistungsfähigkeit bringen können sollen. Da wird von Giften und Schlacken gesprochen, die sich ablagern sollen und immer wieder liest man vom Darm, der mit einem "Ofenrohr" oder "Kamin" verglichen wird. Diese Gifte und vermeintliche Schäden wollen dann "Heilpraktiker" und andere "Heilsversprechen" aus dem Körper treiben. Dabei muss man festhalten, dass eben nicht alles was hinkt auch ein Vergleich ist. Gerade aus der esoterischen Ecke liest und hört man von Wunderbehandlungen, die Ihnen jegliche Müdigkeit vertreiben und Fitness und Wohlbefinden versprechen. Verknüpft wird dies natürlich mit nicht gerade kostengünstigen Tees, Pülverchen, Spezialvitaminen und Anwendungen deren größte Wirkung das Generieren von Umsatz für den Verkäufer darstellt. 

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Kotelett aus dem Ofen mit Brot-Minz-Sauce

Grundlegend beginnt auch dieses Rezept mit den Zutaten und dem Aufruf zu mehr Qualität. Für 4 Personen brauchen Sie: 

4 große, dicke Schweinekoteletts, 750 g Kartoffeln, 4 Karotten, Salz, Pfeffer

Für die Zitronenmarinade:

3 Zweige Rosmarin, 6, Knoblauchzehen, 3 Zitronen, 12 Esslöffel Olivenöl

Für die Brot-Minze-Sauce:

1 Bund Minze, 2 - 3 Scheiben Weißbrot oder gutes Sauerteigbrot, 3 Esslöffel Olivenöl, 2 Teelöffel Senf, Rotweinessig  

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Pasta mit Calmaretti

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Treibstoff. Auch wenn von einigen Experten nahezu verteufelt und von von anderen Experten hochgelobt. Egal welcher Strömung Sie angehören: unstrittig ist, dass Kohlenhydrate eine Energiequelle sind, die wir Menschen mit Genuss verbinden. Als solche sollten sie auch unsere Teller füllen - bei dem Einen eben seltener, bei Anderen häufiger. 

 

Ein spannendes Rezept aus dem Mittelmeerraum sind Nudeln mit Calmaretti. 

Calmaretti sind kleine Oktopusse, die in Frankreich auch Supinions genannt werden. Das Rezept ist eher reduziert und zaubert mit wenigen Zutaten einen tollen Geschmack.

 

Sie benötigen für 2 - 3 Personen: 600 Gramm Calmaretti, 6 Tomaten, 4 Knoblauchzehen (frischer Knoblauch), 1 Chili, frischen Basilikum, Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl. 

 

Grundlegend zählt bei allen Rezepttips: die Qualität der verwendeten Produkte ist wichtig für das  Gelingen und den Geschmack. Kochen Sie nach Möglichkeit orientiert an den Jahreszeiten. Tomaten schmecken eben zur Tomatenzeit fruchtiger und besser, als unreife Gewächshaus Produkte. Kaufen Sie bei kleinen, regionalen Erzeugern und Sie werden spannende Geschmäcker kennenlernen. Für Frankfurter: Calmaretti bekommen Sie in der Kleinmarkthalle. 

 

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Schneller dank Kaffee-Genuß?

Das sich am Kaffee die Geister scheiden können liegt weniger am Kaffee selbst als vielmehr daran, was so alles als "Kaffee" verkauft und angeboten wird. Seitdem ich im Radsport arbeite, hatte ich immer auch mit Menschen aus Italien zu tun. In Italien kommt der Kaffeekultur eine hohe Bedeutung zu und schon zu Zeiten der Equipe Nürnberger Versicherung amüsierte ich mich köstlich, wenn mein Kollege Roberto Rossi in belgischen Hotels in bestem Italienisch zu erklären versuchte, dass diese schwarze Brühe ganz sicher nicht den Namen "Café" verdient. Eine Tasse Kaffee war für ihn das, was in Deutschland eher als Espresso verstanden wird: frisch gebrüht an einer Siebträgermaschine mit ca. 19 Bar Druck und einer Temperatur um die 75 Grad. Auch beim Team Roth haben wir in unserem Team Bus eine Kaffeemaschine und ergänzend dazu ist unser italienischer Chef-Physis ein Meister in der mobilen Kaffee-Kunst, wenn er seine italienische Rüstung in seiner Kochkanne zubereitet. 

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